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Deutlicher Sieg gegen Dudweiler

Für unsere Zwett vom Eff Zee sind in der Regel Auswärtsspiele die wahren Heimspiele, da aus unterschiedlichen Gründen gefühlt viel mehr FCS-Fans zu den anderen Plätzen fahren wie ins heimische Sportfeld. Spielt dann noch fast zeitgleich die 1. Mannschaft gegen Homburg sind die Besucherzahlen doch sehr überschaubar.

Für mich persönlich war bis 48 Stunden vor dem Spiel klar, es wird das Spiel der Spiele, dem wahren Saarderby, zu dem ich fahren werde und eben nicht die 2. Mannschaft. Denn Homburg muss gewinnen und die 1. Mannschaft ebenso. Verspricht sehr viel Spannung auf dem Platz, geht es doch um den Aufstieg in die 3. Liga.

Als mich die Nachricht ereilte, unser Christian werde gegen den ASC Dudweiler sein letztes Spiel bestreiten, musste ein Umdenken erfolgen. Soll ich hier oder doch besser da hin gehen? Am Samstag Morgen war dann für mich klar: Es wird das Sportfeld und nicht Hermann-Neuberger-Stadion. 

Also Kamera eingepackt, mit dem Auto die Strecke bewältigt und was soll ich sagen: maximal drei Dutzend Besucher wollten am Rand des Spielfeldes der Begegnung beiwohnen. Nun was soll man da schon schreiben ausser ist halt scheisse wenn der Gast auf gar keinen Fall verschieben kann oder möchte. Sollte der FCS sich mal ersthafte Gedanken machen, ob man immer vorauseilend einer Verschiebung zustimmt. Aber, bin ja kein Offizieller, zum Glück, und kann hier meinen Unmut in Kurzform äußern.

Wie dem auch sei. Gespielt wurde im gelben Trikot, welches mir immer noch sehr gut gefällt und der Kapitän war erneut Christian. Für ihn war es sicherlich eine Achterbahnfahrt der Gefühle, muss er doch sein Team auf dem Feld Vorbild sein, andererseits jede Minute genießen, denn es wird sein letztes Spiel sein.

Zum Spiel schreibe ich mal folgendes: Deutliche Überlegenheit die sich auch in der Anzahl der Tore abbildet. Obwohl wir beständig auf ein Tor geschossen haben, wurde es nicht einstellig. Finde das eh immer traurig, wenn ein Gegner „abgeschossen“ wird. Schließlich ist es nur ein Hobby und man muss nicht den langen Max raushängen lassen. 

Für mich eine sehr schöne Geste, das Christian einen Elfmeter verwandeln und somit fast sicher einen Treffer in der letzten Begegnung erzielen durfte. Das er seine gute Leistung am Ende mit dem Treffer in der letzten Minute krönte, ja damit konnte man während des Spiels nicht rechnen.

Somit endet ein Kapitel mit einem Spieler, der den Löwen auf dem Herzen trägt und von Beginn an ein wichtiger Teil der neu formierten Zwett vom Eff Zee darstellte. 

Christian vielen Dank für deinen Einsatz und Leidenschaft für unseren geliebten Verein. Alles nur erdenklich Gute!

Tore:

  • 1:0 -Harding, Connor (14.)
  • 2:0 Adiguzel, Melih (18.)
  • 3:0 Adiguzel, Melih (41.)
  • 4:0 Takeda, Yatarou (45.+2)
  • 4:1 Klinkert, René-Andreas (51.)
  • 5:1 Penth, Christian (62.)
  • 6:1 Cukur, Mehmet (66.)
  • 7:1 Cukur, Mehmet (72.)
  • 8:1 Cosenza, Marco (79.)
  • 9:1 Penth, Christian (90.)

Auf zum letzten Spiel

Bei ihm ist der Call of Duty nicht einfach nur ein Bereitschaftsdienst, bei ihm ist der Call of Duty das volle Programm. Nicht mit halben Herzen eine Sache angehen, sondern mit beiden Füßen reinspringen und Bereitschaft zeigen, das ist unser Christian.

Dank seiner Liebe zu unserem 1 FC Saarbrücken war es kein Call of Duty, bei einem Probetraining im vergangenen Frühjahr im Sportfeld die Schuhe zu schnüren, um die Anzahl der Auswahlteilnehmer zu erhöhen. Er bereitete sich akribisch vor und seine Bereitschaft und Einsatzwillen sorgten für die Nominierung und fester Bestandteil der Zwett des Eff Zee.

Nach gut eineinhalb Jahren endet seine Bereitschaft, da trotz unbändigem Einsatzwillen Beruf und Hobby nicht mehr vereinbar sind. Daher endet schweren Herzens am kommenden Sonntag seine Karriere bei dem Verein, den er auf seinem Herzen verewigt hat.

Am Sonntag um 14:30 Uhr steht Christian noch einmal auf dem Spielbogen. Zu Gast im Sportfeld der ASC Dudweiler.